Zukunft der Mobilität. Symbolfoto.

Zum Kindergarten sind es ungefähr 700 Meter. Dass diese Strecke mittlerweile jetzt von unserer Großen mit dem Rad bewältigt wird, ist großartig. Es ist sehr entspannend, „einfach nur“ nebenher zu fahren. Das erste richtige Fahrradfahren war dabei gerade mal zwei Wochen her, als wir am letzten Wochenende einen kleinen Versuch starteten und vom Reiherstieg zum Großneumarkt und zurück fuhren.

Vielleicht haben wir auch einfach zu wenig zugetraut, aber die 13-14 Kilometer (hin und zurück) haben wunderbar geklappt und sichtbar stolz und glücklich gemacht. Die Insel auf der wer leben ist dadurch näher ans Festland gerückt. Mich hat diese Freude und Begeisterung ein Stück mitgerissen. Und mehr noch als dass ich mich mit-gefreut habe, begann ich wieder mehr, den eigenem Spaß am Radfahren zu spüren.

Bis vor zwölf, dreizehn Jahren bin ich locker 7.000 km im Jahr gefahren. Mit Genuss, aber ohne je besonders dankbar dafür zu sein, dass ich’s kann. In den letzten Jahren habe ich relativ viel über das Privileg gesund zu sein und mich wie selbstverständlich durch die (nähere Um)Welt bewegen zu können nachgedacht. Das Radfahren wiederum habe ich eher utilitaristisch betrachtet. Vielleicht gilt die Binsenweisheit mit der Welt und den Kinderaugen ja auch für die Beine.

Ich denk mal drüber nach.

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